Bücher

Geraubt Erde - Vandana Shive

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Geraubte Erde

Eine globale Ernährungspolitik muss vor allem anderen die Biodiversität schützen und alles bekämpfen, was diese gefährdet.

Im Kampf gegen den Welthunger

»Das, was die industrielle Ökonomie als ›Wachstum‹ bezeichnet, ist in Wahrheit eine Art von Diebstahl – Diebstahl an der Natur oder Diebstahl an den Menschen.« Die weltbekannte indische Umweltaktivistin nimmt in diesem Buch klar Stellung zu den wesentlichen Fragen rund um die Themen Ernährung und Globalisierung, immer auch mit Blick auf die Situation der Frauen.
Was geschieht, wenn rechtliche Regelungen den Bauern verbieten, unregistriertes Saatgut zu verwenden? Warum zerstören Patente auf Leben die traditionellen Nahrungssysteme und warum sind diese erhaltenswert? Welche Gefahren liegen in dem blinden Streben der industriellen Landwirtschaft nach kurzfristiger Mengenmaximierung?

Gentechnisch verändertes, »optimiertes« Saatgut, mancherorts als Mittel zur Beseitigung des Welthungers gepriesen, ist keine Lösung: Die auf industrielle Produktion ausgerichteten Saatgutfirmen sehen an der Tatsache vorbei, dass die Mehrheit der Bauern nach wie vor kleine Landstücke bewirtschaftet und die Abhängigkeit von der Saatgutindustrie gerade für sie eine existenzielle Bedrohung ist. Gefährdet ist dadurch auch die Biodiversität, die Grundlage jeder zukunftsorientierten und nachhaltigen Ernährungspolitik.
Ein engagiertes, leicht lesbares Buch zu einer hochaktuellen Thematik.

Leben ohne Erdöl - Vandana Shiva

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Leben ohne Erdöl

Die verschiedenen Krisen dieser Zeit sind menschengemacht. Um ihnen wirksam zu begegnen, braucht es neben greifenden Maßnahmen vor allem ein Umdenken.

Kultur der würdevollen Arbeit

Noch nie in der Geschichte hat menschliches Handeln die Existenz der gesamten Menschheit bedroht. Doch heute sehen wir uns einer dreifachen Krise gegenüber, von denen jede einzelne unser Überleben gefährdet.
Klima: Die Erderwärmung gefährdet unser Überleben als Gattung. Energie: »Peak Oil« bedeutet das Ende der billigen Energie, die die Industrialisierung und die Globalisierung des Konsums angetrieben hat. Nahrung: Die Hungerkrise entsteht als Folge des Zusammentreffens von Klimaveränderung, Peak Oil und verschärftem Nord-Süd-Gefälle.
Die Kumulation dieser drei Krisen – das ist die Botschaft dieses neuen Buches von Vandana Shiva – birgt auch drei miteinander zusammenhängende Chancen, nämlich die Schaffung einer lebendigen Wirtschaftsweise, einer lebendigen Demokratie und einer lebendigen Kultur.
Zuerst ist ein wirtschaftlicher Umstieg von einer erdölabhängigen, globalisierten Wirtschaft hin zu einem Netzwerk von lokalen Wirtschaften notwendig, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Ein solches Wirtschaften ermöglicht es, zu einer dezentralisierten Demokratie überzugehen, in der die lokalen Gemeinden mitbestimmen können, was mit ihrem Land und ihrem Leben geschehen soll. Schließlich braucht es einen kulturellen Wandel hin zu einer Kultur der Gewaltlosigkeit und der Dauerhaftigkeit, eine Kultur der würdevollen Arbeit und eine aktive Kultur, welche das Leben schützt und erneuert.
Vandana Shiva liefert auch mit diesem Buch, gut verständlich und immer anhand konkreter Beispiele argumentierend, ein mutiges Plädoyer für ein sofortiges Umdenken. Dazu gibt es keine Alternative.

Erd-Demokratie - Vandana Shiva

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Erd-Demokratie

»Erd-Demokratie« bildet eine Alternative zur Weltsicht der Wirtschaftsglobalisierer, die Menschen und andere Lebewesen als ausbeutbares Rohmaterial oder überflüssigen Abfall betrachten.

Eigentum ist nicht tabu

Die eindimensional auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtete Globalisierung ist demokratiefeindlich. Sie bietet Hand zu unternehmerischer Dominanz und wirtschaftlicher Diktatur. Wenn dieses Diktat der Wirtschaft der bloss repräsentativen Wahldemokratie aufgepfropft wird, entsteht eine giftige Mischung aus religiösem Fundamentalismus und Rechtsextremismus. Die Wirtschaftsglobalisierung, so Vandana Shiva, »führt also nicht bloß zum Tod der Demokratie, sondern auch zu einer Demokratie des Todes, in welcher Ausgrenzung, Hass und Angst zum bevorzugten politischen Mittel werden, um Stimmen und Macht zu mobilisieren«.
Die »Erd-Demokratie«, für die Shiva in diesem Buch plädiert, wäre nicht nur eine planetare Demokratie, sondern eine erdbezogene, in der die Menschen in der Lage sind, über ihre ureigensten Bedürfnisse zu wachen und zu bestimmen, nämlich über die natürlichen Grundlagen des Lebens. Eine solche Demokratie wäre nicht universalistisch im Sinn von gleichmacherisch (wie die von den USA exportierte), sondern lokal und regional verankert – aber mit einigen zentralen universell gültigen Grundwerten.
An entscheidender Stelle steht die Frage nach dem Eigentum: Es gibt keine Demokratie, welche die Bestimmung darüber nicht zulässt, was auf dieser Erde Privateigentum werden darf und was nicht. In diesem Sinne trachtet dieses Buch auch nach einer Wiederbelebung jahrhundertealter Regelungen des Gemeinbesitzes, die es in praktisch allen Regionen dieser Welt dereinst gegeben hat.

Der Kampf um das blaue Gold - Vandana Shiva

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Der kampf ums blaue Gold

Der ungleiche Kampf um das Wasser

Vom Gemeingut zum Konsumgut

Im mexikanischen Grenzland zu den USA ist sauberes Trinkwasser so knapp, dass Mütter ihren Babys zum Trinken Coca-Cola und Pepsi geben – das Problem der Wasserverknappung betrifft immer mehr Menschen direkt und breitet sich in rasantem Tempo auf der ganzen Erde aus. Das »blaue Gold« wird in seiner Bedeutung als Rohstoff dem Erdöl bald den Rang ablaufen, bereits heute stehen hinter vielen so genannt ethnischen oder religiösen Konflikten Kämpfe um die Nutzung der knappen Wasserressourcen. Die Ursachen der Wasserverknappung sind vielfältig – industrielle Landwirtschaft, abgeholzte Wälder, Staudämme, Verschmutzung und Verschwendung –, der Kern des Problems ist jedoch immer derselbe: Der Kreislauf des Wassers ist zerstört, die Wasserquellen können sich nicht mehr regenerieren.
Weder staatliche Kontrolle noch Privatisierung können die Situation entschärfen: Der Ausweg ist eine Rückkehr zu althergebrachten, gemeinschaftlichen Systemen der Wasserbewirtschaftung, die in vielen Regionen über Jahrhunderte funktioniert haben, bis sie dem Fortschritt oder der Gier der Mächtigeren geopfert wurden.

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